Schönbrunn

Schönbrunn

Schönbrunn, 519 m über NN, wurde erstmalig am 14. August 1325 urkundlich erwähnt.

Der Name Schönbrunn ist auf das vorzügliche Quellwasser und die „schönen“ Brunnen zurückzuführen.

Schönbrunn zählt 639 Einwohner und ist von der Anlage ein reines Angerdorf. In der Mitte des Dorfes steht auf einem kleinen Hügel die Kirche, an dessen Fuße sich das Wahrzeichen, der Brunnen, befindet.

Die Häuser sind im flachen Kreisbogen um die Kirche gruppiert und bilden den Ortskern. Zunächst war Schönbrunn ein Bauerndorf und entwickelte sich im 18. Jahrhundert zu einem Dorf mit gemischter Bevölkerungsstruktur, teils Bauern, teils Gewerbetreibende.

1782 errichtete Fürst Heinrich XXXV. eine neue Straße von Lobenstein nach Ebersdorf und ließ sie mit Linden bepflanzen. Ein Teil der Allee ist auch heute noch erhalten.

Auf der höchsten Erhebung des Ortes wurde 1783 das „herrschaftliche Lusthaus“ Bellevue errichtet. Später diente es den Kurfürsten als Sommerfrische.

In der Ortsmitte entstand 1992 ein Bürgerhaus mit Gast-, Club- und Sportraum.

Heute gehört ein neues Wohnbaugebiet mit schönen Eigenheimen zum Ortsbild.

Neu entstanden ist ein Gewerbegebiet mit Tankstelle und weiteren Firmenansiedlungen.

Zu Schönbrunn gehört auch der südlich gelegene Ortsteil „Grüner Esel“; gelegen an der alten Heeres- und Handelsstraße Nürnberg- Leipzig mit seinen beiden Häusern „Grauer Affe“ und dem Wirtshaus „Weißer Trutz“. Von dort aus sind reizvolle Wanderungen zum Saalestausee und Aussichtspunkt „Heinrichstein“ möglich.

Der Heinrichstein mit seinem steil aufsteigenden Felsmassiv bietet dem Wanderer einen herrlichen Ausblick auf den Stausee und die entfernten Saaleberge. Mit Recht wird dieser Aussichtspunkt als einer der schönsten Ausblicke im oberen Saaletal gepriesen.