MDR berichtet über Hitzeschutz im Seniorenzentrum Emmaus

Hohe Temperaturen können insbesondere für ältere Menschen zu einer ernsthaften gesundheitlichen Belastung werden. Ein aktueller Beitrag des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) zeigt am Beispiel unseres Seniorenzentrums Emmaus im OT Ebersdorf, wie wichtig geeignete Maßnahmen zum Schutz von Seniorinnen und Senioren sind.

 

Eis, Wassermelone und vor allem ausreichend Wasser: Mit einfachen, aber wirkungsvollen Maßnahmen begegnen Pflegeeinrichtungen den aktuell hohen Temperaturen. Gerade ältere Menschen leiden besonders unter langanhaltender Hitze. Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, Appetitlosigkeit oder ein verstärktes Ruhebedürfnis können Anzeichen dafür sein, dass der Körper durch die hohen Temperaturen belastet wird.

 

Der MDR hat das Thema in einem aktuellen Fernsehbeitrag aufgegriffen und dabei auch den Alltag im Emmaus begleitet. Deutlich wird: Bei großer Hitze kommt es nicht nur darauf an, für Abkühlung zu sorgen. Ebenso wichtig ist es, darauf zu achten, dass Bewohnerinnen und Bewohner ausreichend trinken und trotz nachlassenden Appetits genügend Flüssigkeit und Nahrung aufnehmen.

„Im Schatten bleiben und viel trinken“ – diese einfachen Empfehlungen können gerade für ältere Menschen lebenswichtig sein. Denn mit zunehmendem Alter nimmt das Durstgefühl häufig ab. Gleichzeitig kann der Körper Flüssigkeitsverluste schlechter ausgleichen.

 

Die Auswirkungen hoher Temperaturen sind auch statistisch deutlich erkennbar. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts werden während ausgeprägter Hitzeperioden deutlich mehr Todesfälle registriert. Besonders gefährdet ist die Altersgruppe der über 75-Jährigen.

 

Auch Einrichtungen selbst stehen deshalb vor der Aufgabe, ihre Räumlichkeiten und Abläufe an zunehmende Hitzeperioden anzupassen. Dazu können beispielsweise Beschattungen, ausreichende Flüssigkeitsangebote, angepasste Tagesabläufe oder technische Lösungen zur Kühlung gehören. Der MDR-Beitrag zeigt, dass bereits einfache Klimageräte eine mögliche Maßnahme sein können – zugleich müssen die jeweiligen räumlichen Bedingungen und die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner berücksichtigt werden.

 

Die aktuelle Wetterlage ist Anlass, besonders auf ältere und gesundheitlich geschwächte Menschen in unserem Umfeld zu achten. Angehörige, Nachbarn und Freunde können unterstützen, indem sie regelmäßig nach dem Rechten sehen, an das Trinken erinnern und bei Bedarf für einen kühlen Aufenthaltsort sorgen.

 

Auch für die eigene Gesundheit gilt: Bei hohen Temperaturen möglichst direkte Sonne vermeiden, körperliche Anstrengungen in die kühleren Tageszeiten verlegen und regelmäßig trinken.

 

MDR-Beitrag zum Nachschauen in der ARD Mediathek⁠.

Quelle: Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), ARD Mediathek

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Veröffentlichung

Saalburg-Ebersdorf
Fr, 31. Juli 2026

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