28. SMS gestartet – Zusammen geht’s leichter

Die 28. SMS ist gestartet! Und als Stadtverwaltung erfüllt es uns mit großem Stolz, ein solches Großevent bei uns beheimaten zu dürfen.

 

Rund 36.000 Besucherinnen und Besucher werden auch in diesem Jahr erwartet. Für sie stehen Musik, Spaß und unvergessliche Tage im Mittelpunkt. Doch während auf dem Festivalgelände gefeiert wird, laufen im Hintergrund zahlreiche Prozesse, Abstimmungen und Maßnahmen, die dafür sorgen, dass genau das möglichst sicher und reibungslos funktioniert.

 

„Zusammen geht’s leichter“ – treffender könnte man die Zusammenarbeit rund um die SMS wohl kaum beschreiben.

Denn damit ein Festival dieser Größenordnung funktionieren kann, arbeiten zahlreiche Behörden, Abteilungen und Blaulichtorganisationen eng und Hand in Hand zusammen. Feuerwehr, Rettungsdienste, Verkehrsüberwachung, Security, Polizei, Forst, Landkreis, Stadtverwaltung und natürlich der Veranstalter bringen ihre jeweiligen Erfahrungen und Kompetenzen ein. Viele Dinge werden gemeinsam geplant, besprochen, überprüft und – wenn nötig – kurzfristig angepasst.

Wie umfangreich diese Arbeit ist, möchten wir am Beispiel des gestrigen Dienstags einmal einen kleinen Einblick geben.

Gemeinsam abstimmen, gemeinsam Lösungen finden

Einer der regelmäßigen gemeinsamen Termine fand am gestrigen Dienstag statt. Gemeinsam mit dem Veranstalter wurden aktuelle Genehmigungen, letzte Nachbesserungen, bestehende Herausforderungen, die Wetterprognosen, der Schutz des Waldes, Sicherheits- und Securitymaßnahmen, anstehende Kontrollen, die medizinische Versorgung sowie der aktuelle Stand der Aufbauarbeiten besprochen.

 

Auch der heutige Mittwoch spielte dabei eine wichtige Rolle. Seit Jahren gilt er als Hauptanreisetag der SMS. Der Veranstalter rechnet damit, dass am Ende des Tages bereits rund 60 bis 70 Prozent der erwarteten Gäste angereist sein werden.

Dass diese Anreise möglichst geordnet und sicher funktioniert, ist das Ergebnis eines gemeinsam ausgearbeiteten Verkehrskonzeptes, das nun in der Praxis umgesetzt wird.

 

Im Anschluss an diesen Termin stand die Befahrung und Kontrolle der Rettungswege für alle Anwesenden auf dem Programm.

Zu Beginn des gemeinsamen Termins begrüßte der hinzugekommene Landrat Christian Herrgott die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und betonte, wie stolz der Saale-Orla-Kreis auf die SMS und dieses besondere Event ist. Auch Ministerpräsident Mario Voigt ließ es dich nicht nehmen ein paar Worte an die Anwesenden zu richten zeigte sich begeistert darüber, dass Ostthüringen das größte Techno-Festival Europas beheimaten darf.

 

Beide würdigten ausdrücklich den Einsatz der zahlreichen Ehrenamtlichen und Bediensteten, die während der Veranstaltung im Einsatz sind.

Veranstalter Rico Tietze rundete die kurze Begrüßungsrunde ab und betonte seinerseits, wie wichtig und wertvoll die Zusammenarbeit aller Beteiligten ist. Er machte deutlich, wie dankbar er dafür ist, dass diese Veranstaltung gemeinsam als Team bewältigt wird, und lobte die Professionalität und die gute Zusammenarbeit, die dabei täglich gelebt wird.

Danach ging es raus – und mitten hinein ins Geschehen

Nach der gemeinsamen Beratung ging es direkt zur praktischen Überprüfung. Gemeinsam wurden die Wege außerhalb des Geländes, auf dem Veranstaltungsgelände und selbstverständlich auch auf den Campingplätzen befahren und genauestens inspiziert.

Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf den Rettungs- und Notfallzufahrtswegen. Denn im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen und jeder Weg funktionieren.

Auch der Waldschutz war ein wichtiges Thema. Aufgrund der Trockenheit der vergangenen Wochen wurde erneut ein Waldschutzstreifen eingerichtet. Dieser soll verhindern, dass Besucherinnen und Besucher den Wald betreten und dadurch zusätzliche Gefahren entstehen.

Die Situation wird dabei laufend beobachtet. Weitere Maßnahmen werden täglich gemeinsam mit dem Forst und unter Berücksichtigung der aktuellen Wetterprognosen geprüft und gegebenenfalls angepasst.

Medizinische Versorgung direkt vor Ort

Einen spannenden Einblick gab es auch in die medizinische Versorgung. Das DRK stellte das eigens eingerichtete Medical Center auf dem Veranstaltungsgelände vor. Zusätzlich gibt es einen weiteren Container in Kloster, um auch dort die Wege im Bedarfsfall möglichst kurz zu halten.

Allein im Bereich des DRK sind mehr als 200 Ehrenamtliche im Einsatz.

Auch das zeigt eindrucksvoll, wie viel Engagement hinter einem Festival dieser Größenordnung steckt.

Viele Aufgaben – ein gemeinsames Ziel

Der gestrige Tag war dabei nur ein kleiner Ausschnitt aus dem, was während der SMS-Woche im Hintergrund passiert.

In den kommenden Tagen stehen täglich weitere Termine, Sitzungen und Abstimmungen auf dem Programm. Erstmals gibt es zudem eine eigens eingerichtete gemeinsame Station, in der zu jeder Zeit Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Institutionen als direkte Ansprechpartner vor Ort sind.

 

Das Ziel ist klar: kurze Wege, schnelle Abstimmungen und eine möglichst hohe Handlungsfähigkeit.

Auch der Verkehr wird von dort aus unter anderem mittels Drohnen überwacht. Entwicklungen können dadurch schnell erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden.

 

Die Erfahrung aus den vergangenen Jahren zeigt, dass sich auch die Organisation rund um die SMS stetig weiterentwickelt. Konzepte werden überprüft, Erfahrungen ausgewertet und Abläufe angepasst und verbessert. Die Professionalität, mit der die Veranstaltung inzwischen vorbereitet und begleitet wird, wird dabei in jedem Jahr weiter ausgebaut.

Auch für die Stadtverwaltung gibt es viel zu tun

Ein wichtiger Teil der Arbeit liegt dabei direkt bei der Stadtverwaltung.

So obliegt der Stadt beispielsweise außerdem die Überwachung des ruhenden Verkehrs außerhalb des Veranstaltungsgeländes. Auch diese Aufgabe muss während der Veranstaltung gewährleistet und entsprechend personell abgedeckt werden.

Darüber hinaus ist es mittlerweile ein wichtiger Bestandteil der städtischen Aufgaben, relevante Informationen für Bürgerinnen und Bürger sowie insbesondere für die Anwohnerinnen und Anwohner zusammenzutragen, aufzubereiten und möglichst frühzeitig weiterzugeben.

Denn zu einer erfolgreichen SMS gehört für uns nicht nur, dass die Gäste eine tolle Zeit erleben. Ebenso wichtig ist es, die Menschen, die hier zu Hause sind, mitzunehmen, frühzeitig zu informieren und für auftretende Fragen und Herausforderungen ansprechbar zu sein.

Was man als Besucher nicht sieht

Genau das wollte dieser kleine Einblick zeigen.

Wenn auf dem Gelände die Musik läuft, die Besucher feiern und die SMS scheinbar einfach ihren Lauf nimmt, bedeutet das nicht, dass die Abläufe im Hintergrund automatisch funktionieren.

Dahinter stecken viele Stunden Planung, zahlreiche Gespräche, Abstimmungen, Prüfungen, Kontrollen und manchmal auch spontane Entscheidungen. Es braucht Menschen, die sich kümmern, Verantwortung übernehmen und auch dann Lösungen finden, wenn etwas nicht so läuft wie ursprünglich geplant.

 

Und vor allem braucht es Zusammenarbeit.

Viele verschiedene Institutionen, Behörden, Organisationen und Menschen arbeiten in diesen Tagen mit einem gemeinsamen Ziel: ein sicheres, gut organisiertes und gleichzeitig unbeschwertes Festival zu ermöglichen.

 

Wir als Stadtverwaltung sind stolz darauf, Teil dieses Teams zu sein und dieses besondere Event bei uns beheimaten zu dürfen.

Wir wünschen allen Gästen und natürlich auch allen Einheimischen eine tolle 28. SMS – mit ganz viel Spaß, guter Musik und schönen Erlebnissen.

Und wir kümmern uns derweil gemeinsam mit allen Beteiligten darum, dass das Organisatorische im Hintergrund möglichst genau dort bleibt: im Hintergrund.

 

Oder, um es mit den gestrigen Worten des Veranstalters zu sagen:

Feuer frei!

 

 Foto: Sebastian Börner/ Stadtverwaltung Saalburg-Ebersdorf 

Text: Linda Richter/ Stadtverwaltung Saalburg-Ebersdorf

Fotos: Sebastian Börner/ Stadtverwaltung Saalburg-Ebersdorf und Julia Weiß/ Pressestelle Landratsamt Saale-Orla-Kreis

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Veröffentlichung

Saalburg-Ebersdorf
Mi, 05. August 2026

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