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Denkmäler

Steinerne Rose

Die Steinerne Rose - Naturdenkmal


Geologisch betrachtet handelt es sich bei der Steinernen Rose um ein Gestein, dessen heutige Gestalt auf eine spezielle Form der Verwitterung zurückzuführen ist. Auch wenn die Steinerne Rose durchaus an eine Versteinerung mit gut erhaltenen Blütenblättern bzw. an eine aufspringende Rosenknospe erinnert, handelt es sich nicht um ein Fossil. Tatsächlich besteht die Steinerne Rose aus Diabas – einem Gestein, das die Umgebung von Saalburg als von SW nach NO streichender Gang prägt. Aufgrund der Eigenschaften von Diabas ist das Gestein wirtschaftlich vor allem als Verkleidungsmaterial von Fassaden, aber auch als Bodenbelag, Schotter oder Zuschlagstoff für Beton von Bedeutung. Deshalb befindet sich unweit der Steinernen Rose ein Steinbruch – namentlich als Diabasbruch Loitsch bekannt, in dem seit 1906 auf einer Fläche von 75 ha jährlich etwa eine halbe Million Tonnen Diabas abgebaut werden. Ebenso wie die Gesteine im Steinbruch ist auch die Steinerne Rose viele Jahrmillionen alt. Ein Hinweisschild vor dem einen Meter im Durchmesser messenden Naturdenkmals skizziert die Entstehung der Steinernen Rose. Demnach wurde die Steinerne Rose vor 400 Mio. Jahren infolge der Verwitterung von Diabas gebildet.

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Denkmal der Familie

Das Denkmal der Familie

 

Mit der Verkündung des Gesetzes des Thüringer Landtages über die Enteignung der ehemaligen Fürstenhäuser im Lande Thüringen, wurde der Park 1945 in das Eigentum der Gemeinde Ebersdorf übertragen. Damit waren die Grundlagen zum Bau der Schule, der Naturbühne und der Errichtung des Denkmals  "Die Familie" gelegt. Ein Kunstwerk besonderer Art. Sein Schöpfer ist der bekannte Ebersdorfer Bildhauer Friedrich Popp.  Mit der eigenen, unverwechselbaren verinnerlichten Gestaltung stellt er reliefartig eine heile Familie  - Eltern mit drei Kindern - schlicht und einprägsam dar. Das Denkmal wurde 1987 enthüllt.

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Grabmal

Grabmal der Fürstenfamilie Reuß

 

Heinrich XLV., Erbprinz Reuß hat Ende 1929 Ernst Barlach mit der Herstellung eines Grabmals im Ebersdorfer Park für seine Eltern und seine zwei Brüder beauftragt. Nachdem Barlach die einzige Freilandskulptur in Thüringen in seiner Güstrower Werkstatt geschaffen hatte, wurden die Särge des letzten Fürsten Reuß-Schleiz, seiner Frau und zweier Söhne von der Bergkirche Schleiz nach Ebersdorf überführt und hier am 06. August 1931 in die Grüfte gebracht.

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Gedenkstein

Gedenkstätte Ehrenhain

 

Am 12. April 1945 marschierten zwei Kolonnen KZ-Häftlinge auf Todesmärschen durch die Stadt. Es kam zu Tötungen von Häftlingen, die zunächst in Gruben an der Straße begraben und am 9. Juni in den Ehrenhain von Saalburg umgebettet wurden. Der dortige Gedenkstein zeigt den roten Winkel und spricht von 64 Menschen, „die auf dem Marsch aus dem KZ Buchenwald 1945 zusammenbrachen und ermordet wurden.“ Eine Häftlingskolonne war von Buchenwald in Richtung Flossenberg unterwegs, eine zweite Häftlingskolonne aus Sonneberg überquerte die Saale, bevor die Wehrmacht die Saalebrücke am 13. April 1945 sprengte, um das Vorrücken der Alliierten zu verhindern. Bereits am 15. April 1945 besetzten die Amerikaner Saalburg. 

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Gedenkstein

Todesmarsch-Gedenkstein

 

Bei den Todesmärschen wurden in den letzten Wochen vor Kriegsende die Häftlinge aus allen noch existierenden Außenlager in Thüringen in das Hauptlager Buchenwald gebracht. Am 07. April 1945 starteten zwei Gruppen mit ca. je 1500 jüdische Häftlingen aus dem überfüllten Hauptlager den Fußmarsch in Richtung Flossenberg /Bayern. Dadurch sollte das Ausmaß der in den Konzentrationslagern verübten Gräueltaten verschleiert werden. Über Oppurg- Knau -Möschlitz erreichte der eine Zug, in Begleitung von 79 Wachmännern, am 11. April Gräfenwarth wo eine Nacht geruht wurde. Am 12. April wurde der Fußmarsch fortgesetzt und durch Saalburg marschiert, wo bereits 107 Tote zu beklagen waren. Die Gedenksteine wurden zu DDR-Zeiten als Mahnmal und zur Erinnerung an die Todesmärsche für die politisch verfolgten Opfer errichtet. 

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