Städtische Sommerwanderung auf dem Wasser begeistert 30 Teilnehmer
Am vergangenen Samstag hieß es wieder „Leinen los“ zur städtischen Sommerwanderung. Bereits zum zweiten Mal fand die beliebte Veranstaltung als Wasserwanderung in Kooperation mit dem SEZ Kloster statt. Neu war in diesem Jahr der Startpunkt: Die Boote legten nicht wie bisher in Kloster ab, sondern in Zoppoten, wo zeitgleich der jährliche Schmatzplatz sowie die beliebte Ausstellung „TextilArt“ zahlreiche Besucher anzogen.
Nachdem alle Wanderfreunde den Weg zum Wanderparkplatz an der Zoppotener Bucht gefunden hatten, konnte das Abenteuer beginnen. Insgesamt 30 motivierte Teilnehmer machten sich – ausgestattet mit Schwimmwesten, Paddeln und einer kurzen Einführung in die Kunst des Kanadierfahrens – in drei Großraumkanadiern mit jeweils zehn Personen Besatzung auf den Weg.
Das Wetter meinte es besonders gut mit uns. Nach den regnerischen und kühlen Tagen zuvor fühlte sich der sonnige Samstag wie eine kleine Wetterinsel an, auf der wir einen perfekten Urlaubstag am Thüringer Meer genießen durften. Von den jüngsten bis zu den erfahrensten Wanderern waren alle Altersgruppen vertreten.
Das Tagesziel lautete zunächst: „Mindestens bis zum Totenfels, Heinrichstein wäre sehr ambitioniert.“ Wie immer sorgten die drei erfahrenen Steuerleute des SEZ Kloster (Hans-Georg, Jan und Klaus) dafür, Kinder und Erwachsene ausgewogen auf die Boote zu verteilen. Die tatsächliche Route wurde dabei von Beginn an von der Kondition und dem Tempo der Gruppe abhängig gemacht.
Kaum waren die Boote auf Kurs gebracht und der richtige Paddeltakt gefunden – manche Boote verfügten über besonders engagierte Taktgeber, deren hilfreiche Kommandos dem einen oder anderen Teilnehmer sicherlich noch in der Nacht im Ohr klangen – war der Totenfels bereits erreicht. Der markante Felsen sorgte bei allen, die ihn noch nicht kannten, für staunende Blicke nach oben.
Nach einer kurzen Rast und einem kleinen Versteckspiel vor dem anfangs kräftigen Gegenwind in der Zoppotener Bucht ging es weiter Richtung Heinrichstein. Und tatsächlich: Nach rund eineinhalb Stunden fleißigen Paddelns erreichten wir den wunderschönen Heinrichstein. Der beliebte Ausflugsort am Thüringer Meer bietet einen einmaligen Ausblick auf die Saaleschleife und lässt sich hervorragend mit einer Fahrt auf den Fahrgastschiffen kombinieren. Viele Teilnehmer waren begeistert von dieser besonderen Möglichkeit, Bootfahren und Wandern miteinander zu verbinden – ein Angebot, das in dieser Form weit und breit seinesgleichen sucht.
Mit neuer Energie und unterstützt vom bewährten „Gummibärchen-Booster“ nahmen anschließend auch die jüngsten Teilnehmer die Rückfahrt mit voller Kraft in Angriff. Auf dem Weg zurück nach Zoppoten sorgten zahlreiche Geschichten, Anekdoten und die gute Laune der gesamten Gruppe für beste Unterhaltung. Besonders Klaus vom SEZ Kloster verstand es, Groß und Klein mit seiner sympathischen Art zu begeistern. So erfuhren die Paddler beispielsweise, dass geschickt in den Wind gestellte Paddel bei Rückenwind sogar als Segel genutzt werden können und damit für eine willkommene Paddelpause sorgen.
Auch die Kinder kamen nicht zu kurz: Mit abwechslungsreichen Fragen aus Mathematik, Deutsch und Heimatkunde hielt Klaus die jungen Teilnehmer unterwegs auf Trab. Von den „Mangroven“ des Bleilochstausees über die Möwen bis hin zu den gedanklich bereits geplanten nächsten Abenteuern am Thüringer Meer entstanden viele Ideen und Tourenvorschläge für die Zukunft.
Nach gut drei Stunden kehrten schließlich alle wohlbehalten zum Ausgangspunkt zurück. Ein gemeinsames Gruppenfoto bildete den gelungenen Abschluss einer rundum schönen Tour.
Besonders erfreulich: Viele der teilnehmenden Kinder kündigten bereits an, in ihren Schulen Werbung für Klassenfahrten ins SEZ Kloster machen zu wollen – ein schöneres Kompliment kann es kaum geben.
Unser herzlicher Dank gilt dem gesamten Team des SEZ Kloster für die hervorragende Zusammenarbeit, die tolle Betreuung und den großen organisatorischen Aufwand, der im Vorfeld notwendig war, um die Tour logistisch nach Zoppoten zu verlegen.
Ein besonderer Dank geht außerdem an Christoph Tögel von MeinBootsplatz.de, der die Boote ehrenamtlich im Namen der Stadt zum Startpunkt und anschließend wieder zurück nach Kloster transportierte.
Ebenso danken wir René Scholz vom Verein „Erholungsgebiet Obere Saale Zoppoten e. V.“ für die gemeinsame Planung der Logistik vor Ort und seinen persönlichen Einsatz.
Ohne die Unterstützung engagierter Partner und Ehrenamtlicher wären solche Veranstaltungen nicht möglich. Gemeinsam ist es gelungen, 30 glückliche Wanderer auf eine besondere Entdeckungstour durch unsere Region mitzunehmen – und sie mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck wieder nach Hause zu schicken.
Dafür sagen wir von Herzen: Danke! Und hoffentlich bis zum nächsten Mal.
Die nächste Gelegenheit für eine städtisch geführte Wanderung bietet sich am 26. September. Dann voraussichtlich wieder zu Fuß, aber garantiert erneut mit einem besonderen Erlebnis am Thüringer Meer. Verfolgen Sie unsere Kanäle, damit Sie nichts verpassen!
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Sommerwanderung vom 13.06.2026 (MO, 15. Juni 2026)
Fotos unserer Sommerwanderung vom 13.06.2026
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